Architektur + Energie
Heinz P. Matheis

Hier sehen Sie eine Auswahl unserer Wettbewerbsteilnahmen

1. Kunstdepot, Schwerin

  • Depotgebäude für die Archäologie und das Kunstgewerbe des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • Nutzfläche: 15.000 m²

Das Depotgebäude für das Land Mecklenburg-Vorpommern sollte an prominenter Stelle zwischen Stadteingang und Schweriner See geplant werden. Besondere Herausforderungen waren die Integration des großen Archiv und Werkstattgebäudes in den Kontext der ehemaligen Reiterkaserne des Herzogs und des Neubaus der Landesbibliothek.

 


2. Internationales Haus - St. Bernhard, Schwäbisch Gmünd

Entwurfsgedanken
Unser Leitmotiv bei der Umgestaltung des Gebäude-Ensembles in ein „Internationales Haus“ zur Aufnahme von Flüchtlingen und der Begegnung von Menschen war ein behutsamer Umgang mit der Bausubstanz und die Erfüllung des Raumprogrammes, durch kleine aber entscheidende Eingriffe.
Die zwei tragenden Gedanken bei der Umgestaltung waren das Öffnen der Gebäude zu den Außenbereichen und die Erneuerung des Eingangs- und Verbindungsbauwerkes der beiden Wohnhäuser durch einen Empfang und mehreren Kommunikationsebenen.

In diesem Sinne werden

  • die Räume für Kinder und Sport mit dem Vorgarten verbunden
  • öffnet sich der Speisesaal und das Café zum Innenhof
  • verbindet sich die Werkstatt und der Veranstaltungsraum mit dem Vorhof

Das neue Verbindungsbauwerk ermöglicht durch seine Transparenz neue Sichtbeziehungen zwischen den verschiedenen Außenbereichen. Auf allen Ebenen sind Freiflächen und Nischen geplant, die eine Begegnung der Menschen ermöglichen und fördern sollen.

Nutzung

Die Planung berücksichtigt weitestgehend bestehende Nutzungen und übersetzt diese in die neuen Anforderungen. So können aus den Unterrichtsräumen mit geringem Aufwand geeignete Spielräume für Kinder geschaffen werden.
Im Erdgeschoss und Untergeschoss sind die Gemeinschafts- und Fortbildungsräume untergebracht. In den Obergeschossen befinden sich die Wohnräume.
In dem ehemaligen Kirchenraum schlagen wir den Einbau einer Galerie und die Nutzung als Möbelwerkstatt mit Ausstellung und Verkaufsflächen nach dem Beispiel der 2.Hand Kaufhäuser der Diakonie vor.
Im Lageplan haben wir eine Prognose für die zukünftige Bebauung des westlich gelegenen Hanges dargestellt. Durch die starke Hangneigung und die vorhandenen Wege ist eine Verbindung der beiden Projekte nur schwer möglich.


Realisierung
Im Rahmen der Modernisierung und des Umbaus planen wir, wie vorgesehen eine Sanierung des nördlichen „Neubaus“ zu einem KfW 70 Haus und schlagen zum Erreichen des KfW-Standards eine Holzpelletheizung vor. Die Werkstatt wird als Gebäude mit niedrigen Innenraumtemperaturen betrachtet und der „Altbau“ kann mit Einzelmaßnahmen, wie der Dämmung der obersten Geschossdecke und dem Fenstertausch energetisch modernisiert und mit Finanzhilfen der KfW finanziert werden.

 


3. Jakob-Andreä-Haus, Waiblingen

 

 
 
 
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